Sommersingen am 06.03.2016

Sommersingen der Riesengebirgs-Trachtengruppe am 06. März 2016

 

Treu der alten Tradition folgend, machten sich die Mitglieder der Riesengebirgs-Trachtengruppe am Sonntag Lätare, dem 06. März 2016, wieder auf den Weg, um zu „Summern“. Wir besuchten vormittags das Altenheim in Vaterstetten, wo auch der stellvertretende Vorsitzende des Schlesiervereins, Paul Hansel als Gast dem Programm beiwohnte, sowie das Münchner Förderzentrum in der Burmesterstraße. Dann führte uns der Weg zum Münchener Marienplatz, wo wir bei den Touristen große Begeisterung auslösten und auch von einer großen Zahl Münchner Schlesier und Freunden der Riesengebirgler erwartet wurden. In Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter begrüßte uns der „Trachtenstadtrat“ Otto Seidl und bedachte die Sänger, Musikanten und Tänzer mit einem kleinen süßen Geschenk. Auch der Vorsitzende des Schlesiervereins München, Dr. Gotthard Schneider sprach ein Grußwort und lobte das Engagement der Trachtler für die Brauchtumspflege. Nach dem schönen Programm auf dem Marienplatz, das wir bei Sonnenschein, aber eisigem Wind darbieten konnten, ging es weiter ins Altenheim Vincentinum in der Oettingenstraße. Hier ist es ebenfalls schon zu einem alten Brauch geworden, dass wir zur Stärkung mit Würstl und Kartoffelsalat verköstigt werden, bevor wir die Bewohner mit unseren Liedern und Tänzen erfreuen. In diesem Jahr stellte uns Herr Fleischer von der Tagesbetreuung einen besonders festlichen Rahmen zur Verfügung. Er bat uns, das Sommersingen im Altarraum der hauseigenen Kirche darzubieten. Es folgten noch zwei weitere Besuche im Caritas-Wohnheim St. Nikolaus in der Osterwaldstraße und im BRK-Seniorenwohnheim in der Bauernfeindstraße. Dort findet unser Tagesprogramm jedes Jahr einen schönen Abschluss auf einer großen Bühne. Der Veranstaltungssaal war voll besetzt und wir wurden mit reichem Beifall belohnt. Alle Riesengebirgler freuten sich darüber, dass das traditionelle Sommersingen allerorten so gern angenommen wird und entsprechende Beachtung findet. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die „Angesungenen“ für die freundliche Unterstützung mit den kleinen Spenden.


„Hühnermist und Taubenmist, ei dam Hause kriegt ma nischt.

Is das nich ne Schande, ei dam ganzen Lande!!!“

Dieser überlieferte Spottvers, den die Sänger parat haben, wenn sie bei einem Besuch leer ausgehen, brauchte dieses Jahr nicht aufgesagt zu werden.   

 

Uli Moll